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03/04/2020 - FAGOR ARRASATE NIMMT DEN BETRIEB IN SEINEN BEIDEN WERKEN IN CHINA WIEDER AUF

- Nach einem Stillstand wurde das Personal schrittweise wieder eingegliedert und ist nun wieder fast vollständig einsatzbereit. - Die chinesische Tochter sichert somit die fortlaufende die Betreuung und Unterstützung der Kunden

Nach der Durchführung der von der chinesischen Regierung auferlegten Maßnahmen zur Prävention, der Desinfektion von Einrichtungen und der Sicherstellung der Verfügbarkeit von Sanitärausrüstung, erhielten die zwei Werke von Fagor Arrasate in China die Erlaubnis, wieder in Betrieb zu gehen. Das Personal wurde entsprechend der Vorgaben der örtlichen Behörden schrittweise eingegliedert, sodass aktuell wieder eine Betriebskapazität von 97% gegeben ist.

“Priorität hatten für uns immer die Sicherheit und das Wohlergehen des Personals und wir haben alle nur möglichen Maßnahmen getroffen, um diese zu gewährleisten", betont der Geschäftsführer des Fagor Arrasate Werks in China, Alberto Sarasqueta.

Das baskische Unternehmen, welches auf die Konstruktion und Fertigung von Werkzeugmaschinen zur Umformung spezialisiert ist, verfügt über zwei Werke in Kunshan, 50 km von Shanghai.

Die Fabriken blieben durch die verlängerten Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest vom 24. Januar bis zum 10. Februar geschlossen. Nach dieser Phase wurde die Erlaubnis zur Wiedereröffnung und Rückkehr der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz beantragt, welche nach der Prüfung durch die zuständigen Behörden genehmigt wurde; die Mitarbeiter kehrten dadurch im Zeitraum vom 12. bis 19. Februar in 3 Gruppen an ihre Arbeitsplätze zurück.

Zur Erlangung dieser behördlichen Genehmigung müssen alle Unternehmen strenge Auflagen bezüglich vorbeugender Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen erfüllen wie z.B. einen bestimmten Bestand an Sanitärmaterial nachweisen, die Reinigung und Desinfektion ihrer Einrichtungen nachweisen,… ein finales Audit bestätigt die korrekte Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen und deren Abläufe.

Bezüglich der allgemeinen Situation war dabei festzustellen, dass lokale Zulieferer erst einige Tage später den Betrieb wieder aufnehmen konnten, da die Regierung bei der Wiedereröffnung ausländischen Unternehmen Priorität eingeräumt hatte. Zum jetzigen Zeitpunkt funktionieren jedoch alle Lieferketten der chinesischen Werke von Fagor Arrasate wieder vollständig.

Die Bedeutung der Internationalisierung

Die aktuelle Pandemie hat deutlich gemacht, wie entscheidend die breite Aufstellung von Produktionskapazität in der Internationalisierung ist.

Gerade in diesen Tagen spielt die chinesische Tochtergesellschaft eine äußerst wichtige Rolle bei der Unterstützung der industriellen Aktivitäten und Dienstleistungen des baskischen Konzerns.

Da aktuell in den baskischen Produktionsstandorten nicht gearbeitet werden kann, unterstützen die internationalen Werke in China und Mexico die Tätigkeiten des Gesamtkonzerns und stellen somit technischen Support unserer Kunden und Partner sicher.

Dabei kommt der chinesischen Tochter eine besondere Rolle zu, da es sich um einen multidisziplinären Produktionsstandort handelt, der alle drei Geschäftsbereiche von Fagor Arrasate abdeckt: Automotive, Stahlindustrie und Fertigungslinien zur Produktion von Haushaltsgeräten.

Zudem ist die chinesische Tochter in der Lage, technischen Support auch in anderen Teilen der Welt anzubieten.

Diese multidisziplinäre Produktionskapazität vor Ort stärkt die Position von Fagor Arrasate im Wettbewerb, da im Bereich der Schneid- und Blechbearbeitungsanlagen keine anderen Unternehmen in China präsent sind.

“Im Projektfall sind wir im Gegensatz zu den meisten unserer Mitbewerber in der privilegierten Lage, dem Kunden über unsere Tochter eine möglichst sichere Lösung anbieten zu können. Wir sind einer der wenigen ausländischen Hersteller mit Servicegarantie", hebt Hr. Sarasqueta hervor.

Nach Meinung von Hr. Sarasqueta wird die wirtschaftliche Entwicklung der Sektoren der Automobil- und Stahlindustrie in China in hohem Maße von den Maßnahmen der Regierung abhängen, welche darauf zielen, Konsum und Investitionen anzukurbeln.

Er betont er, dass - Dank der ausreichenden Liquidität, welche durch eine äußerst positive Handelsbilanz im letzten Jahrzehnt erwirtschaftet wurde - die chinesische Regierung über einen erheblichen Handlungsspielraum verfügt.

Das erste Werk von Fagor Arrasate in Kunshan wurde 2008 eingeweiht; ein zweites Werk folgte unter der Prämisse "Konstruktion in Europa, Fertigung vor Ort" im Jahr 2012.

Ziel ist es, nah am Kunden direkt auf die Anforderungen des chinesischen Marktes einzugehen und dabei die Qualität und Technologiestandards des europäischen Marktes einzuhalten.

Die chinesischen Werke konzentrieren sich hierbei vorrangig auf die Belieferung des lokalen Marktes, die Herstellung von Unterbaugruppen für weitere Konzern-Standorte und fungieren als Einkaufsschnittstelle für den Konzern. Neben den Produktionswerken verfügt Fagor Arrasate China zudem über Büros in Peking und Shanghai.